Seit 2009 hat der Tierschutzverein Lünen 352 herrenlose Katzen bzw. Kater kastriert.
Tierschutzverein Lünen e.V.
   
 

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Hundehaltung

Skippy und Freund Vorfahre unserer Hunde:
Der Hund stammt vom Wolf (Canis lupus) ab, dieser lebt und jagt im Sippenverband.

Lebensweise des Wolfs:
Tiere beiderlei Geschlechts werden vom Leitwolf geführt. Die Ranghöchsten fressen zuerst. Gejagt wird im Rudel. Im Sommer jagen sie kleine Säugetiere und im Winter große Huftiere. Außerdem fressen sie Pflanzenmaterial. Übriggebliebenes Futter wird vergraben und bei Bedarf wieder ausgegraben. Das Jagdrevier ist ca. 50 Quadratkilometer groß.

Historie des Haushundes:
Der Haushund ist vermutlich mindestens 100.000 Jahre alt laut einem Bereicht von HundeZeitung im Frühjahr 2000. Der Mensch bediente sich der tierischen Beutejäger beim Aufspüren, beide begleiteten einander mit zunächst gebührendem Respekt der Jagd, zum Dank entlohnte der menschliche Erbeuter dem Jagdgenossen sein Aufspüren mit Beutestücken. Die Jagdgemeinschaft, ein Zusammenarbeiten war geboren.

Download Broschüre zur Hundehaltung

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  Ihre Entscheidung
Was für ein Hund soll es sein?
Rassehund oder Mischling?
Rüde oder Hündin?
Junghund oder ausgewachsener Hund?
Worauf ist beim Hundekauf zu achten?
Ein zweiter Hund?
Hundehaltung im Freien
Der tägliche Spaziergang
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  Die Erziehung des Hundes
Hunde und Kinder
Ernährung
Die Pflege
Gesundheitsvorsorge
Zucht und Aufzucht
Urlaub
Der Hund im Auto

1. Ihre Entscheidung
Der Hund ist wie kaum ein anderes Tier ein treuer Begleiter des Menschen, ein munterer Kamerad, welcher in allen Lebenssituationen an unserer Seite ist und zu uns hält. Das gute Gefühl, welches der Hund seinem Besitzer vermittelt, ist auch meistens der Grund, weshalb Menschen sich Hunde anschaffen. Einen Hund zu halten bedeutet jedoch, dass auch die Bedürfnisse des Tieres nach einem artgerechten Leben erfüllt werden müssen. Hunde sind Rudeltiere, welche sich nur in Gesellschaft von Artgenossen oder von Menschen wohl fühlen. Das heißt, der Hund sollte als weiteres "Familienmitglied" mit seinen Menschen zusammen leben dürfen. Vermehrter Schmutz, Haare, und, je nachdem, auch Hundegeruch, müssen in der Wohnung toleriert werden. Hunde brauchen ausreichend Bewegung und, was ebenso wichtig ist, eine abwechslungsreiche Umgebung. Der Hundehalter muss sich täglich mindestens zwei Stunden Zeit für sein Tier nehmen können, insbesondere für ausgiebige Spaziergänge, und dies auch bei schlechtem Wetter.

Wer ganztags auswärts berufstätig ist oder wer davon ausgeht, dass der Hund an der Kette oder allein im Zwinger oder auf dem Balkon lebt, und nur zum Versäubern und am Feierabend "hervorgeholt" wird, muss auf die Haltung eines Hundes verzichten. Das gleiche gilt, wenn der Hund lediglich als lebende Alarmanlage dienen soll.

Wenn Sie aber gewillt sind, Ihren Lebensrhythmus während mindestens 10 Jahren auf die Bedürfnisse Ihres Hundes einzustellen und sich auch nicht scheuen, die Kosten für Futter, Steuern, Ferienheim und Tierarzt zu tragen, erfüllen Sie bereits einen Teil der Voraussetzungen, um sich den Wunsch nach einem Hund erfüllen zu können. Weitere Einzelheiten erfahren Sie in dieser Broschüre. Bevor Sie sich endgültig entscheiden, beantworten Sie die Fragen auf der letzten Seite. Sind Sie Mieterin oder Mieter müssen Sie selbstverständlich auch abklären, ob der Hausbesitzer mit der Haltung eines Hundes einverstanden ist.
Inhalt

2. Was für ein Hund soll es sein?
Sie haben die Wahl, sich für eine Hündin oder einen Rüden, einen Junghund oder einen erwachsenen Hund, einen Rassehund oder einen Mischling zu entscheiden. Eine einfache Empfehlung kann nicht abgegeben werden. Am besten sprechen Sie auch mit Hundehalterinnen oder Hundehaltern, welche bereits ein Tier haben, das Ihren Vorstellungen entspricht. Auch aus Büchern über Hunderassen oder von Züchtern können Sie wertvolle Informationen erhalten, welche jedoch manchmal etwas einseitig zugunsten einer speziellen Rasse ausfallen können.
Inhalt

3. Rassehund oder Mischling?
Der Vorteil eines Rassehundes liegt darin, dass bekannt ist, wie der Hund einmal aussehen wird und welche Grundzüge des Wesens zu erwarten sind. Durch die einseitige Zucht sind jedoch bei Rassehunden häufig vererbbare Krankheiten anzutreffen. Deshalb ist von Hunderassen abzuraten, bei welchen ein Merkmal extrem herausgezüchtet wurde, wie beispielsweise Zwerg- oder Riesenwuchs, eingedrückte Nase, großer Kopf und große Augen, langer Rücken und kurze Beine. Falls Sie sich für einen Rassehund entscheiden, wählen Sie einen Hund von mittlerer Größe, welcher mindestens gerade auf seinen Beinen steht, gesunde Augen mit korrekt anliegenden Augenlidern und einen Kopf mit normalen Proportionen hat.

Die Frage, ob Rassehunde gesünder seien als Mischlinge, kann bis heute nicht objektiv beurteilt werden. Wie dem auch sei, die meisten Besitzer von Mischlingen sind mit ihren Tieren glücklich und haben den Eindruck, einen besonders intelligenten und robusten Hund zu haben. Wenn Sie sich für einen Mischling entscheiden, müssen Sie über ein gewisses Maß an Toleranz verfügen, weil sich der Hund vielleicht nicht so entwickelt, wie Sie es sich vorgestellt haben.
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4. Rüde oder Hündin?
Rüden können gegenüber Menschen oder anderen Hunden eher ein dominantes Verhalten entwickeln als Hündinnen. Es ist deshalb bei Rüden besonders darauf zu achten, dass sie gewissenhaft und konsequent erzogen werden.

Wer sich für eine Hündin entscheidet, muss sich bewusst sein, dass sie zweimal jährlich während etwa drei Wochen läufig ist und dann zeitweise ein blutiges Sekret aus der Scheide absondert. Während der Läufigkeit ist die Hündin für alle Rüden der näheren und weiteren Umgebung extrem attraktiv. Will man keinen ungeplanten Nachwuchs, darf sie während der Läufigkeit nie unbeaufsichtigt bleiben. Sollte sie trotzdem von einem Rüden begattet werden, dürfen die Hunde keinesfalls gewaltsam getrennt werden. Aufgrund der anatomischen Verhältnisse bleiben Hunde während dem Deckakt aneinander "hängen".

Über die Unterdrückung der Läufigkeit, welche vorsorglich vorgenommen wird, sowie über die Kastration von Hündinnen und Rüden, gibt Ihnen der Tierarzt oder die Tierärztin Auskunft.
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5. Junghund oder ausgewachsener Hund?
Die Aufzucht eines jungen Hundes macht sehr viel Freude, gibt aber auch viel Arbeit. Insbesondere während der ersten paar Monate muss man sich viel Zeit für den Hund nehmen können. Von Vorteil ist es, bereits mit dem Welpen einen speziellen Kurs zu besuchen, wo er mit anderen Junghunden spielen und der Halter die Grundlagen der Erziehung lernen kann. Nehmen Sie den Welpen erst im Alter von 10 - 12 Wochen zu sich nach Hause (siehe auch unter "Zucht und Aufzucht").

Erwachsene Hunde haben den Vorteil, dass ihr Aussehen bekannt ist, und dass sie die Phase des "Alles-Annagens" bereits hinter sich haben und meistens schon stubenrein sind. Da man nicht weiß, was ein erwachsener Hund bereits alles erlebt hat, können manchmal unerwartete Verhaltensweisen auftreten.
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6. Worauf ist beim Hundekauf zu achten?
Falls Sie einen Rassehund wünschen, kaufen Sie ihn nur bei einem seriösen Züchter, welcher Wert auf gesunde Hunde und optimale Aufzuchtbedingungen legt. Auskunft über die Adressen von Rassehundezüchtern in Deutschland können Sie leicht über das Internet bekommen. Kaufen Sie niemals einen Hund bei einem Hundehändler, die ganze Würfe von oft viel zu jungen Welpen vermarkten, welche sie in "Hundefabriken" im Ausland einkaufen.

Eine gute Möglichkeit, einen Hund zu erwerben, bieten auch die Tierheime der Tierschutzorganisationen. Hier warten immer wieder liebenswürdige Hunde auf ein gutes Zuhause. Die meisten Tierheime geben korrekterweise nur entwurmte und geimpfte Tiere ab und verlangen einen Unkostenbeitrag. Link zum Tierheim in Unna.
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7. Ein zweiter Hund?
Obwohl Hunde ausgesprochen soziale Tiere sind, ist es nicht nötig, ein zweites Tier zu halten. Unerfahrenen Personen ist sogar davon abzuraten. Der Hund akzeptiert den Halter und seine Familie als sein Rudel und muss sich als Rudelmitglied unterordnen. Mehrere Hunde im gleichen Haushalt können ein Rudel unter sich bilden. Dieser Situation ist nicht jeder Hundehalter gewachsen.
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8. Hundehaltung im Freien
Grundsätzlich können robuste Hunde mit dichtem Fell im Freien leben. Voraussetzung ist, dass sie an diese Haltungsart gewöhnt sind und dass sie dauernd Kontakt zu Artgenossen oder zu Menschen haben. Die Hunde können entweder freilaufend gehalten werden, wie dies auf Bauernhöfen anzutreffen ist, oder sie werden im Rudel auf einem großen Areal gehalten, wie beispielsweise Schlittenhunde. Letzteres kann jedoch nur von erfahrenen Hundekennern praktiziert werden. Die Haltung an der Kette oder im Zwinger entspricht nicht den Bedürfnissen der Hunde. Auf den täglichen Kontakt mit dem Menschen sowie auf Spaziergänge kann auch bei der Haltung im Freien nicht verzichtet werden.

Hunde, die im Freien gehalten werden, müssen eine Unterkunft zur Verfügung haben. Diese muss so groß sein, dass der Hund darin aufrecht stehen und ausgestreckt liegen kann. Zudem muss sie isoliert sein, damit der Hund im Winter den Innenraum mit der eigenen Körperwärme temperieren kann. Im Sommer muss jederzeit auch außerhalb der Hütte ein Schattenplatz zur Verfügung stehen.
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9. Der tägliche Spaziergang
Hunde, welche im Haus gehalten werden, sind darauf angewiesen, dass sie sich mehrmals täglich im Freien versäubern können. Dafür muss in der näheren Umgebung ein Platz vorhanden sein, welcher für den Hund geeignet ist und wo die Bevölkerung nicht gestört wird. Das Trottoir oder der Straßenrand sind für alle Beteiligten denkbar ungeeignet. Der Hund sollte sich auf Naturboden versäubern können. Wo immer der Hund seine Ausscheidungen liegenlässt, ist sein Besitzer angehalten, den Hundekot mit einem Plastikbeutel aufzunehmen und zu entsorgen. Falls die täglichen Spaziergänge vor allem in den Straßen der Stadt stattfinden müssen, ist von der Haltung eines Hundes abzuraten.

Der gemeinsame Spaziergang mit dem Besitzer hat eine noch viel weitreichendere Bedeutung, als allgemein angenommen wird. Der Hund soll sein Bedürfnis nach Bewegung befriedigen. Er soll sich nach Lust und Laune austoben und spielen können, idealerweise zusammen mit anderen Hunden. Zudem ist es für jeden Hund sehr interessant, die Umgebung mit der Nase zu erkunden. Durch das herumschnüffeln nimmt er enorm viele Sinneseindrücke wahr, welche sein Leben bereichern. Es ist deshalb falsch, einen hund nur im Garten zu halten, wo für ihn keine neuen Informationen vorhanden sind. Ebenso falsch ist es, den Hund nur neben dem fahrenden Velo oder beim Joggen an der Leine zu bewegen. Nach einer solchen Aktion sind zwar die Muskeln aktiviert worden, doch das Sinnesleben des Hundes ist eindeutig zu kurz gekommen. Auch der Besitzer selber kann einiges dazu beitragen, dass jeder Spaziergang mit dem Hund zu einem gemeinsamen Erlebnis wird. Der Phantasie sind für Spiele und kleine Entdeckungsreisen keine Grenzen gesetzt.
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10. Die Erziehung des Hundes
Jeder Hund, ob groß oder klein, braucht ein gewisses Maß an Erziehung. Ein gut erzogener Hund macht seinem Besitzer mehr Freude und genießt selber mehr Freiheit. Der Hund muss zum Beispiel lernen, dass er nicht an fremden Personen hochspringen und ihnen das Gesicht lecken darf, dass er seine Besitzerin nicht mit aller Kraft an der Leine hinter sich herziehen soll und dass er nicht die Zähne fletschen darf, wenn ihn sein Besitzer bittet, vom Sofa herunterzukommen. Der Ursprung für solche unerwünschten Verhaltensweisen liegt grundsätzlich nicht beim Hund, vielmehr sind sie vom Besitzer provoziert worden. Um einen Hund richtig erziehen zu können, müssen einige Grundlagen des arteigenen Verhaltens der Hunde bekannt sein. In guten Hundeschulen kann der Hundehalter lernen, wie er sein Tier zu einem angenehmen Begleiter und Familienmitglied erziehen kann, indem er sich dem Hund gegenüber klar verständlich macht und sich freundlich, aber absolut konsequent verhält. Der Besuch eines Hundeerziehungskurses ist jedem Hundehalter wärmstens zu empfehlen! Viele kynologische Vereine bieten auch Kurse für Junghunde an.

Es ist natürlich wichtig, dass Sie sich als zukünftiger Hundebesitzer mit den Grundlagen der modernen und hundegerechten Erziehung Ihres neuen Schützlings bereits befasst haben, bevor Sie ihn zu sich nach Hause nehmen.
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11. Hunde und Kinder
Hunde können für Kinder großartige Partner sein. Kinder können jedoch nicht selbständig für einen Hund sorgen. Die Verantwortung für die artgerechte Haltung und die Erziehung des Hundes, sowie die Anleitung des Kindes im Umgang mit dem Hund, liegt auf jeden Fall bei den Eltern. Wichtig ist zudem, dass Kleinkinder nie mit dem Hund allein gelassen werden.
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12. Ernährung
Sie können Ihren Hund mit Fertigfutter oder mit selbst zubereitetem Futter füttern. Bei der Verwendung eines guten Fertigfutters sind Sie sicher, dass die Nährstoffzusammensetzung ausgewogen ist, was insbesondere für wachsende, trächtige und säugende Tiere sowie für Hunde von sehr kleinen und sehr großen Rassen wichtig ist. Sie können das Futter jedoch auch selber zubereiten. Als grober Richtwert für die Ration gilt: Ein Teil Fleisch, ein Teil gekochte Teigwaren, Hirse oder Reis bzw. Flocken sowie etwas gekochtes Gemüse. Junge Hunde werden bis halbjährig dreimal täglich gefüttert, dann bis mindestens zum Alter von 9 Monaten zweimal täglich. Hie und da ein Stück hartes Brot oder ein sogenannter "Büffelhautknochen" befriedigt das Kaubedürfnis und kann der Bildung von Zahnstein vorbeugen.

Beim Verfüttern von Knochen ist Vorsicht geboten. Viele Hunde reagieren mit Verdauungsstörungen. Falls Sie Ihrem Hund trotzdem mit einem Knochen eine Freude bereiten wollen, geben Sie ihm ausschließlich Kalbsknochen! Die Knochen von anderen Tieren können zu Darmverschlüssen führen, welche mit langwierigen Klistieren oder gar chirurgisch entfernt werden müssen.
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13. Die Pflege
Der Aufwand für die Pflege des Hundes richtet sich stark nach der Beschaffenheit seines Felles, welches je nach Jahreszeit einmal pro Woche oder gar täglich gekämmt werden muss. Auch die Reinigung des Hundes nach dem Spazieren bei schlechtem Wetter ist bei langhaarigen Hunden relativ aufwendig. Von regelmäßigen Hundebädern mit Shampoo ist jedoch abzuraten. Gesunde Hundeohren, Augen und Krallen brauchen keine zusätzliche Pflege durch den Besitzer.
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14. Gesundheitsvorsorge
Hunde werden jährlich mit einem Kombinationsimpfstoff gegen Staupe, Hepatitis, Leptospirose und Zwingerhusten sowie gegen Parvovirose geimpft. Die Tollwutimpfung erfolgt alle zwei Jahre. Für den Grenzübertritt muss die Tollwutimpfung mindestens 4 Wochen zuvor erfolgt sein, und sie darf nicht mehr als ein Jahr zurückliegen. Wurmkuren werden zwei- bis viermal im Jahr verabreicht.
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15. Zucht und Aufzucht
Für die Zucht sollen nur gesunde Tiere mit einwandfreiem Wesen eingesetzt werden. Bei der Aufzucht der Welpen ist darauf zu achten, dass sie bereits in den ersten Wochen regelmäßig Kontakt zu verschiedenen Menschen haben, auch zu Kindern, und dass sie ihre Umwelt sowie andere Tiere kennenlernen. Zudem sollen sie erst im Alter von 10 - 12 Wochen von ihrer Mutter und den Geschwistern getrennt werden. Nur so entwickelt sich der Welpe zu einem umgänglichen und wesensstarken Hund, welcher artgerecht gehalten werden kann und weder Menschen noch Tiere gefährdet.

Von der ungeplanten Zucht ist dringend abzuraten, da die Pflege eines Wurfes sehr arbeitsaufwendig ist und geeignete Plätze für den Nachwuchs nicht leicht zu finden sind.
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16. Urlaub
Hunde lieben es, wenn sie mit ihrer Familie zusammen Ferien machen dürfen. In den Ferien hat man in der Regel viel Zeit für ausgiebige Spaziergänge und zum Spielen.

Falls Sie Ihren Hund während der Ferien zu Hause lassen, wird ihn vielleicht eine befreundete Familie, welche ihn gut kennt, zu sich nehmen. In gut geführten Ferienheimen fühlen sich die meisten Hunde ebenfalls recht wohl. Es ist jedoch sehr wichtig, dass Sie den Ferienplatz rechtzeitig reservieren. Die Tierpensionen sind während der Ferienzeit bereits Monate im voraus ausgebucht! Denken Sie auch daran, die Pensionskosten des Ferienheimes in Ihr Budget mit einzubeziehen.
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17. Der Hund im Auto
Vor langen Autofahrten, insbesondere bei heißem Wetter, ist abzuraten. Lassen Sie Ihren Hund bei warmem Wetter nie im parkierten Auto zurück. Auch bei leicht geöffneten Fenstern wird es im Innenraum schnell sehr heiß. Bei geschlossenen Fenstern werden Temperaturen von 60 - 80° Celsius erreicht. Der eingeschlossene Hund hat keine Möglichkeit, der Hitze zu entfliehen. Auch während der Fahrt soll der Hund bei direkter Sonneneinstrahlung nicht hinter der Fensterscheibe sitzen müssen. Denken Sie daran, immer frisches Wasser und ein Trinkgefäß mitzunehmen.
Inhalt

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Wir möchten uns für die freundliche Unterstützung und die Bereitstellung von Informationsmaterial bei dem Tierschutzverein Horgen und Umgebung (Schweiz) bedanken.